Manus Reisetagebuch

Manus Reisetagebuch

Samstag, 25. September 2010

Fish River Canyon

Freitag, 24. Sept 2010

Wetter: In der Nacht ar***kalt, ich glaub wir sind im Skiurlaub ;-)
Tagsüber Sonne und Wolken, immer noch Wind, 23 C.

Nach dem Frühstück machten Jürgen, Peter und ich einen  
Geländemarsch, am Pool vorbei (der sehr schön und neu etwas  
ausserhalb angelegt wurde), durch die bizarre Felslandschaft und durch  
die Buschlandschaft rundherum.

Erst als gegen 11 Uhr die Sonne höher stand, wurde es wärmer. Der  
kalte Wind legte sich zum Glück im Laufe des Tages.

Es ist hier halt doch erst Frühling und die kühlen Tage werden den  
Eisheiligen zugeschrieben.
Peter und Uschi sind sonst Ende Januar in Namibia und da gibt es immer  
lauschige Sommer- bzw  Herbstnächte.

Somit fiel für uns der Pool ins Wasser, weil es uns einfach zu frisch  
war mit dem ewig kalten Wind.

Auf dem windgeschützten Teil der Terrasse haben wir uns gemütlich  
"angelegt" und uns mit unserer sehr lieben Bedienung Selma  
angefreundet. Uschi und Peter haben sie gleich zu ihrer Enkelin  
erklärt, weil eine ihrer wirklichen Enkelinnen auch so heisst. Selma  
war ganz entzückt und hat desöfteren Oma und Opa gesagt. :-)

Gegen 15 Uhr sind wir zum Fish River Canyon aufgebrochen.
Dort muss man sogar Eintritt zahlen, der laut Peter jedes Jahr höher  
wird.
Dann kann man an drei verschiedene Aussichtspunkte wandern und den  
gigantischen Canyon auf sich wirken lassen.

Wir haben ihn ausgiebig gefilmt und fotografiert.
Allerdings spielte das Wetter nicht so recht mit. Es zogen immer mehr  
Wolken auf, so dass es auch keinen "richtigen" Sonnenuntergang hinter  
den Bergen gab. Sondern die Sonne ging schon 1/2 Stunde eher hinter  
dem Wolkenband unter.

Wir haben den Sundowner trotzdem genossen und mit Wein angestossen.
Peter und Uschi waren etwas traurig, dass wir so Pech mit dem Wetter  
haben, aber Jürgen meinte, dass wir uns den Sundowner schon noch  
"schönsaufen" könnten. ;-)

Danach sind wir zur Lodge zurückgedüst  und konnten gleich zu Abend  
essen.
Als Dessert gab es u.a. Fruchtsalat mit selbstgemachtem Vanilleeis.  
Peter hat seine Kugel herausgelöffelt, dann Selma kommen lassen und  
feierlich erklärt, dass alle am Tisch Vanilleeis bekommen hätten, nur  
er nicht. Selma hat gleich gewusst, wohin der Hase läuft und ihm  
tatsächlich nochmals ein Eis gebracht. Wir anderen konnten nur noch  
blöd schauen.

Zum Abschluss des Tages in der Bar noch ein wenig mit Yvonne  
geplaudert, die uns jede Menge über ihr bewegtes Lodge-Manager-Leben  
erzählte.

Peter hat sich bei ihr über das Vanilleeis beschwert, das sie  
unbedingt prüfen müsste.
Daraufhin hat sie sich 3 Kugeln kommen lassen und während sie noch mit  
den Angestellten schwatzte, hat Peter gleich eine Kugel davon gegessen.
Es hat ein wenig gedauert, bis Yvonne gemerkt hat, dass Peter sie auf  
den Arm genommen hat und dass vor allem das Eis hervorragend ist.

Gegen 23 Uhr sind wir zu unseren Bungalows zurück. Jürgen und ich  
sind noch ein wenig vor der Tür gesessen und haben versucht, unter  
belustigtem Gekicher in der Finsternis ein Foto von uns beiden mit  
Selbstauslöser zu machen. Nach gefühlten 15 Mal hatten wir endlich  
eine Aufname, mit der wir beide zufrieden waren. Auf den anderen  
schauten wir entweder doof aus der Wäsche oder wir hatten wegen des  
Blitzes die Augen zu. (Das Foto werden wir aber trotzdem nicht  
veröffentlichen.)

2 Kommentare:

  1. Heiliges Kanonenrohr, Ihr erlebt ja was! Ich kann mir allerdings vorstellen, dass man bei einer Panne in der Wüstenpampa ohne Tourenfreunde wie Eure Uschi und Peter ganz schön Muffensausen kriegen würde...:-) Hört sich auf jeden Fall alles super und aufregend an. Wieviel Deutsche laufen da eigentlich rum im Süden Afrikas? Ständig trefft Ihr welche... Iss ja fast wie am Ballermann ;-))) Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr bald statt 'langweilige' 'gewöhnliche' Schon-wieder-Straußenvögel mal fette Nashörnchen oder anderes exotisches Getier vor die Linse bekommt (aber vielleicht nicht direkt bei 'ner Autopanne, oder? sorgt vielleicht für unbehagliche Stimmung :-)

    Weiterhin viel Spaß und Sehenswertes
    wünscht Euch aus deutschen Landen und der verregnten Hauptstadt Berlin:
    Cousinechen Silke

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  2. Vielen lieben Dank für die guten Wünsche.

    Ja, hier turnen schon eine Menge deutscher Urlauber herum. Laut einem der Lodgebesitzer machen Deutsche schon gut einen Anteil von 70% aus.
    Aber auch viele Namibianer sprechen deutsch. Das ist irgendwie lustig, denn man erwartet eigentlich englisch. Obwohl, alles Schriftliche ist in der offiziellen Landessprache englisch.

    Viele Grüssli
    Manu

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