Wetter: In der Nacht ar***kalt, ich glaub wir sind im Skiurlaub ;-)
Tagsüber Sonne und Wolken, immer noch Wind, 23 C.
Nach dem Frühstück machten Jürgen, Peter und ich einen
Geländemarsch, am Pool vorbei (der sehr schön und neu etwas
ausserhalb angelegt wurde), durch die bizarre Felslandschaft und durch
die Buschlandschaft rundherum.
Erst als gegen 11 Uhr die Sonne höher stand, wurde es wärmer. Der
kalte Wind legte sich zum Glück im Laufe des Tages.
Es ist hier halt doch erst Frühling und die kühlen Tage werden den
Eisheiligen zugeschrieben.
Peter und Uschi sind sonst Ende Januar in Namibia und da gibt es immer
lauschige Sommer- bzw Herbstnächte.
Somit fiel für uns der Pool ins Wasser, weil es uns einfach zu frisch
war mit dem ewig kalten Wind.
Auf dem windgeschützten Teil der Terrasse haben wir uns gemütlich
"angelegt" und uns mit unserer sehr lieben Bedienung Selma
angefreundet. Uschi und Peter haben sie gleich zu ihrer Enkelin
erklärt, weil eine ihrer wirklichen Enkelinnen auch so heisst. Selma
war ganz entzückt und hat desöfteren Oma und Opa gesagt. :-)
Gegen 15 Uhr sind wir zum Fish River Canyon aufgebrochen.
Dort muss man sogar Eintritt zahlen, der laut Peter jedes Jahr höher
wird.
Dann kann man an drei verschiedene Aussichtspunkte wandern und den
gigantischen Canyon auf sich wirken lassen.
Wir haben ihn ausgiebig gefilmt und fotografiert.
Allerdings spielte das Wetter nicht so recht mit. Es zogen immer mehr
Wolken auf, so dass es auch keinen "richtigen" Sonnenuntergang hinter
den Bergen gab. Sondern die Sonne ging schon 1/2 Stunde eher hinter
dem Wolkenband unter.
Wir haben den Sundowner trotzdem genossen und mit Wein angestossen.
Peter und Uschi waren etwas traurig, dass wir so Pech mit dem Wetter
haben, aber Jürgen meinte, dass wir uns den Sundowner schon noch
"schönsaufen" könnten. ;-)
Danach sind wir zur Lodge zurückgedüst und konnten gleich zu Abend
essen.
Als Dessert gab es u.a. Fruchtsalat mit selbstgemachtem Vanilleeis.
Peter hat seine Kugel herausgelöffelt, dann Selma kommen lassen und
feierlich erklärt, dass alle am Tisch Vanilleeis bekommen hätten, nur
er nicht. Selma hat gleich gewusst, wohin der Hase läuft und ihm
tatsächlich nochmals ein Eis gebracht. Wir anderen konnten nur noch
blöd schauen.
Zum Abschluss des Tages in der Bar noch ein wenig mit Yvonne
geplaudert, die uns jede Menge über ihr bewegtes Lodge-Manager-Leben
erzählte.
Peter hat sich bei ihr über das Vanilleeis beschwert, das sie
unbedingt prüfen müsste.
Daraufhin hat sie sich 3 Kugeln kommen lassen und während sie noch mit
den Angestellten schwatzte, hat Peter gleich eine Kugel davon gegessen.
Es hat ein wenig gedauert, bis Yvonne gemerkt hat, dass Peter sie auf
den Arm genommen hat und dass vor allem das Eis hervorragend ist.
Gegen 23 Uhr sind wir zu unseren Bungalows zurück. Jürgen und ich
sind noch ein wenig vor der Tür gesessen und haben versucht, unter
belustigtem Gekicher in der Finsternis ein Foto von uns beiden mit
Selbstauslöser zu machen. Nach gefühlten 15 Mal hatten wir endlich
eine Aufname, mit der wir beide zufrieden waren. Auf den anderen
schauten wir entweder doof aus der Wäsche oder wir hatten wegen des
Blitzes die Augen zu. (Das Foto werden wir aber trotzdem nicht
veröffentlichen.)
Heiliges Kanonenrohr, Ihr erlebt ja was! Ich kann mir allerdings vorstellen, dass man bei einer Panne in der Wüstenpampa ohne Tourenfreunde wie Eure Uschi und Peter ganz schön Muffensausen kriegen würde...:-) Hört sich auf jeden Fall alles super und aufregend an. Wieviel Deutsche laufen da eigentlich rum im Süden Afrikas? Ständig trefft Ihr welche... Iss ja fast wie am Ballermann ;-))) Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr bald statt 'langweilige' 'gewöhnliche' Schon-wieder-Straußenvögel mal fette Nashörnchen oder anderes exotisches Getier vor die Linse bekommt (aber vielleicht nicht direkt bei 'ner Autopanne, oder? sorgt vielleicht für unbehagliche Stimmung :-)
AntwortenLöschenWeiterhin viel Spaß und Sehenswertes
wünscht Euch aus deutschen Landen und der verregnten Hauptstadt Berlin:
Cousinechen Silke
Vielen lieben Dank für die guten Wünsche.
AntwortenLöschenJa, hier turnen schon eine Menge deutscher Urlauber herum. Laut einem der Lodgebesitzer machen Deutsche schon gut einen Anteil von 70% aus.
Aber auch viele Namibianer sprechen deutsch. Das ist irgendwie lustig, denn man erwartet eigentlich englisch. Obwohl, alles Schriftliche ist in der offiziellen Landessprache englisch.
Viele Grüssli
Manu