Wetter: Früh etwas Nebel, 15° C.
Später sonnig, 22° C in Swakopmund.
Gewitter bei 30° C in Albrechtshöhe.
In Swakopmund war es neblig, als wir aufgestanden sind. Nach dem späten Frühstück sind wir die Stadt besichtigen und haben auch gleich einen kleinen Einkaufsbummel (schon wieder) gemacht.
Die Stadt hat zum Teil noch deutsche Straßennamen, was mir immer so unwirklich vorkommt. Die Häuser sind auch noch aus der Kolonialzeit erhalten und man meint wirklich, dass man nicht mehr in Namibia ist.
Das Städtchen wird von den Namibianern gerne als kühler Zufluchtsort in den heißen Sommermonaten heimgesucht. Und ansonsten sind hier auch immer viele Touristen. Und wir.
Peter musste mochmals in den Schuhladen, in dem wir gestern schon waren. Der Ladenbesitzer erzählte uns keine schönen Geschichten über willkürliche Wasser- und Stromabrechnungen, die man zahlen müsse. Er war "not amused".
Wir sind danach ins "Brauhaus" und konnten dort draußen sitzen, nachdem sich endlich die Sonne blicken liess. Nach einer kleinen Stärkung sind wir dann zum Auto und nochmals zum Restaurant Tug an den Landungssteg zum Fotografieren.
Anschließend sind wir wieder "on the road", und zwar auf einen Teerpad Richtung Karibib.
Diese sollte anno irgenwelche 1890er den Anfang machen als Zugmaschine anstelle der Ochsen, die vor Erschöpfung reihenweise starben. Die Maschine schaffte von Swakopmund gerade mal ein paar Kilometer bis sie an der Stelle schlapp machte, wo man die Nachbildung und die original verrosteten Trümmer besichtigen kann. Sie wurde Martin Luther genannt gemäß seines Ausspruchs: "Hier stehe ich und kann nicht anders."
Je weiter wir nach Osten fuhren, umso wärmer wurde es wieder.
So donnerten wir schwitzend auf der Straße entlang, bis wir nach 200km zur Albrechtshöhe gegen 17 Uhr abbogen.
Kurz zuvor hat es doch tatsächlich zu regnen angefangen und es roch so richtig nach staubiger Straße. Weiter im Osten war es völlig dunkel am Himmel und es blitzte.
Als wir auf der Jagdfarm ankamen, schien wieder die Sonne, aber im Laufe des Abends ging das Gewitter noch um und man hatte Wetterleuchten, Blitz und Donner fast direkt in unmittelbarer Umgebung (Schreck lass nach) und auch Hagel.
Umpies (Paul-Heinz) und Ingrid sind die Besitzer von Albrechtshöhe. Er ist mit uns dann mit dem Jeep auf eine Kontrollfahrt gegangen und wir konnten noch Springböcke und Gnus beobachten, sowie das Gewitter, das mal hier, mal da Regentropfen verstreute.
Gegen 20 Uhr waren wir wieder zurück und sind in unsere Doppelhaushälfte.
Ich habe sogleich drei Spinnen entdeckt und mich dann darauf beschränkt, die Krise zu kriegen. Jürgen hingegen wurde zum Großwildjäger und befreite uns von zwei Spinnen. Die dritte wurde von Peter erledigt, der uns zur Hilfe kam.
Dann haben wir mit der Familie zu Abend gegessen und es wurde noch lange "geratscht", von früher und von heute, was sich in der Zwischenzeit so alles getan hat.
Gegen 22:30 Uhr haben wir uns zurückgezogen. Mit den Öffnen unserer Tür sind schon wieder zwei Spinnen in unsere Bude eingedrungen. Also ist Jürgen wieder auf erfolgreiche Jagd.
Mein Held! :-))
Hallo Ihr Afrikaner,
AntwortenLöschenEinkaufsbummel und Stärkung? Handtaschen und Kaffee?
Die Krise mit den Spinnen kann ich nachempfinden, ich hätte wahrscheinlich die Fliege gemacht und im Auto geschlafen. Wir drücken Euch die Daumen, dass Ihr ein paar grössere Tiere seht (Foto, Film etc. für die Daheimgebliebenen). Wir freuen uns schon auf Morgen, viele Grüße
die Meilers
Hi Ihr Europäer!
AntwortenLöschenFreut uns sehr, dass Ihr so fleissig mitlest.
Ja, ja, das Farmleben ist voller Insekten...
Und Jürgen filmt ja auch wie ein Weltmeister. Bon mir gibts die Fotos.
Wir sind schon sehr gespannt auf die Tiere.
Und mit dem Shoppen und feinen Kuchen essen ists jetzt erst mal vorbei.
Auf, in die Wildnis!
Verschwitzte Grüße aus Namibia
Manu und Jürgen