Manus Reisetagebuch

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Freitag, 18. Februar 2011

Sun Peaks - zweiter Tag oder warum die Beine plötzlich so schwer werden können

Donnerstag, 17. Februar 2011

Wieder um 7.30 Uhr zum Frühstück und um 8.30 Uhr zum Skischuhanziehen im Skikeller getroffen.
Danach ging es gleich zum Lift und bergauf.

Heute war es etwas bewölkter, nur ab und zu Sonne und ziemlich kalt bei ca. -11° C.

Zuerst eine Abfahrt zum Einfahren auf unserer Bergseite und dann ging es durch den Ort rüber zur anderen Bergseite. Dort den ganzen Vormittag herumgefahren.

Im Grunde geht da nur ein Sessellift hoch und alle Pisten, die dort oben weggehen, treffen unten auch wieder zusammen.

Wir sind ein paar Mal eine Abfahrt hinab, die mit Bäumen gespickt war, so dass man um diese so richtig Slalom fahren konnte. Das war so sehr schön.


Unten gab es eine Schirmbar, die Jürgen und Gerhard sehr bald in Augenschein genommen haben. Sam hat sich nach zwei weiteren Abfahrten dann auch Richtung Schirmbar verabschiedet und wir übrigen vier sind dann noch mindestens eine Stunde weiter herumgefahren.

Dabei hat John mit uns eine schwarze Abfahrt vorgenommen, die in eine steile und sehr lange Buckelpiste überging. Na, da bin ich dann an jedem einzelnen Buckel drangehängt und habe mich persönlich vorgestellt.

Genauer gesagt bin ich zwei Buckel links und rechts gefahren und habe mich dann immer wieder ausgeruht, bis ich mir die nächsten beiden vorgenommen habe. John hat sich in Motivation geübt und siehe da, ich bin diese sehr schwere Piste heil hinuntergekommen.

Danach ging es auch für uns zur Schirmbar. Aber welche Enttäuschung für die drei schon dort Sitzenden: Es wird nämlich kein Alkohol ausgeschenkt. Sie hatten sich ganz umsonst so beeilt.

Eine Schirmbar und kein Jägertee! Eine Schande! ;-)


Wir mussten uns also mit Kaffee, Tee und heisser Schokolade begnügen und entspannten uns ein wenig, bevor wir alle wieder die Skier anschnallten.

Es ging also wieder auf die andere Bergseite, wo wir ein paar Abfahrten machten, bevor sich Jürgen, Sam und Gerhard wieder abseilten und im Tal in ein Restaurant (mit Bierausschank) gingen.

Die gleichen vier vom Vormittag machten sich also wieder bergwärts und erkundeten ein paar noch nicht gefahrene Pisten. Darunter wieder eine schwarze, die zwar steil aber gut zu befahren war und dann noch eine zweite, die wieder einen Buckelteil hatte.

Zwischen diesen vielen Buckeln sind dann meine beiden Ski sehr weit auseinander gedriftet, so dass ich bäuchlings in den weichen Schnee gekippt bin. John nannte es: "Schnee schmusen". Aber ich habe mir nichts getan und bin dann auch gleich wieder weiter. Hatte ja eh keinen Zweck, musste da ja irgendwie hinunter.

Ghost Trees

Anschliessend fuhren wir noch ein paar Abfahrten und dann ging es talwärts zu den anderen drei.
Bei Kaffee und Tee wieder etwas Energie getankt und ich bin von den Männern aufgrund meiner zwei Buckelpisten-Bewältigungen sehr gelobt worden. :-)

Hinterher noch drei weitere Abfahrten und dann Richtung Hotel, in das wir gegen 16 Uhr eintrudelten. Schnell in die Bar etwas gegen den Durst trinken und dann auf die Zimmer zum Duschen.

John hat heute in einem anderen Restaurant einen Platz für uns reserviert. Wir treffen uns um 18 Uhr in der Lobby und dann marschieren wir die ca. fünf Minuten zum Restaurant hin.

So haben wir es gemacht und haben dort auch gut gegessen (Wildlachs, Jägerschnitzel=Hunter Schnitzel, Chicken). Wir haben auch eine Biersorte "Pale Ale" probiert, aber die Variante in unserem Hotel schmeckt uns besser.

Danach sind wir den kurzen Weg zurück ins Hotel und noch auf einen Absacker in die Bar. Alle gegen 22.15 Uhr hundemüde ins Bett.

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