Wie immer zum Frühstück. Ich musste nochmals zum Zimmer zurück, weil wir die Vouchers fürs Frühstück vergessen hatten. Immer das gleiche mit dem Kurzzeitgedächtnis...
Die Wettervorhersage versprach am Vormittag Schneeschauer und Aufhellungen am Nachmittag. Allerdings konnte man schon auf der einen Seite des Hotels aufgelockerte Bewölkung sehen. Temperaturen waren so um die -10° C.
Nach dem Frühstück ging es wieder zum Skier holen und zur Talstation. Jürgen begleitete uns und ist anschliessend zum Filmen.
Das Wetter wurde immer freundlicher und je weiter wir mit dem Sessellift hochkamen, umso blauer wurde der Himmel. Tatsächlich hatten wir am Vormittag das schönste Wetter, wenn auch mit ziemlich frischen Temperaturen.
| Black Tusk |
John führte uns zu einem Pistenabschnitt am Whistler Mountain, der Harmony und Symphony heisst.
Karl-Heinz und ich mussten natürlich wegen des schönen Panoramas und Wetters viele Fotos machen. Dadurch verloren wir beide und Gerhard, der in unserer Nähe geblieben war, die anderen drei aus den Augen und wir fuhren einen Ziehweg, der sich sich im wahrsten Sinne des Wortes ewig zog.
Wir gelangten an den Lift von vorher, aber von den anderen dreien war keiner weit und breit zu sehen.
Sowohl Karl-Heinz also auch Gerhard versuchten per Handy die anderen zu erreichen, aber entweder war kein Netz vorhanden oder es meldete sich nur die Mailbox der anderen.
Wir beschlossen also, nochmals hinauf- und die gleiche Strecke wieder hinunterzufahren bis zu dem Punkt, wo wir anscheinend falsch abgebogen waren.
Dieses Mal machten wir es besser und fuhren die andere Richtung, aber die anderen drei waren nicht zu sehen, weder unterwegs im Lift, noch an der Talstation des nächsten Lifts.
Wir fühlten uns schon fast wie Hänsel und Gretel.
Mitten auf der Piste durch ein Waldstück klingelte das Handy von Karl-Heinz. Aber bis er sich endlich durch seine diversen Reissverschlüsse seiner Jacke gewühlt und das Telefon abgenommen hatte, war das Gespräch auch schon wieder weg.
Nachdem wir einige Zeit unten am Lift gewartet hatten, beschlossen wir, wieder hinauf und dann hinüber zu fahren, Richtung Hütte, in der wir gegen Mittag einkehren wollten. Da würden wir die anderen garantiert treffen.
Während wir also den gleichen Ziehweg wie schon einmal entlang fuhren, klingelte Karl-Heinz' Handy erneut und wir erfuhren, dass die restlichen drei uns am nächsten Liftausstieg erwarteten.
Nachdem wir uns etwas länger anstellen mussten, weil so viele Leute mit dem Lift wieder rauf wollten, gondelten wir drei den anderen dreien endlich entgegen und es gab ein freudiges Wiedersehen.
Danach fuhren wir wieder die "normalen" Pisten des Whistler Mountains und verabredeten uns mit Jürgen an der Bergstation der Gondel. Er kam ohne Skier nach oben und traf in der Gondel drei Australier, die ausgewanderte Österreicher waren und die jedes Jahr zum Skifahren nach Whistler kommen. Er hatte mit ihnen noch eine recht angeregte Unterhaltung bis sie alle oben aussteigen mussten.
John ist mit Karl-Heinz und Rainer dann gleich weitergefahren, während wir anderen vier uns an der Bergstation bei Bier und heisser Schoggi niederliessen.
Dem armen John war keine Pause vergönnt. Sogar sein Snickers musste er im Lift essen. Wenn das sein Arbeitgeber erfährt.
Das Wetter wurde gegen Mittag leider wieder schlechter, das heisst, die Bewölkung nahm zu und die Sonne verschwand.
Jürgen fuhr noch mit der Peak-to-Peak-Gondel, um die Gondel mit dem Glasboden zu filmen und fuhr anschliessend wieder ins Tal. Gerhard und Sam sind weiter zu der Hütte, die wir am Vormittag schon im Visier hatten. Und ich fuhr die leichte Abfahrt bis ins Tal hinab, gab meine Skier ab und verfrachtete meine Skischuhe ins Hotel.
Danach ging ich zur Talstation und traf mich mit Jürgen. Wir beide kehrten noch auf eine heisse Schokolade in den Longhorn Saloon ein und trafen gegen 15.30 Uhr auf Sam und Gerhard.
Die beiden hatten John, Karl-Heinz und Rainer noch in der Hütte getroffen, wo unser Ski-Guide doch noch einen Tee trinken durfte. Anschliessend machten diese drei noch ein paar Abfahrten.
Nach dem Erfrischen und Duschen im Hotel trabten wir gegen 18.15 Uhr wieder in den Ort in die Pizzeria "Black Pub", in der wir am Samstag schon mal waren. Sam hielt es nach dem Essen gerade noch bis 20.30 Uhr aus, dann verliess er uns vor lauter Müdigkeit. Wir blieben noch ca. 1/2 Stunde länger, dann gingen auch wir zum Hotel zurück.
Jürgen und ich haben noch ein wenig unsere Sachen zusammengeräumt, weil wir ja morgen Whistler wieder verlassen.
Hallo Manu,
AntwortenLöschenecht tolle Bilder!!!
Freut mich zu hören, dass K.-H. auch fotographiert:-)!
Durch dein Tagebuch sind wir immer auf dem Laufenden!!!
Du schreibst echt super!!!
Alles Liebe und Grüße an alle!!!
Deine Maria
... und erfahren auch, das es unser Präsident nicht so genau mit dem Skifahren nimmt! Hauptsache ihr habt Spass und könnt die Tage genießen. Wir wünschen euch noch viel Spass im Urlaub und bedanken uns für die hervorragende, ach was sag ich, die sensationell gute online Berichterstattung! Schöne Grüße an alle und bis bald, die Wolframs.
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